46. DGRh-Kongress

19. - 22.09.2018 | Congress Center Rosengarten | Mannheim

 

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Axiale Spondyloarthritiden

Axiale Spondyloarthritis (AxSpa) ist eine schmerzhafte, chronisch verlaufende entzündlich-rheumatische Erkrankung, die sich vor allem an der Wirbelsäule manifestiert.

Viel zu häufig wird eine AxSpA nicht oder sehr spät erkannt – häufig mit mehreren Jahren Verzögerung.

Diese Veranstaltung zur Pathogenese, Diagnostik und Therapie der Axialen Spondyloarthritis hat das Ziel, die Kenntnisse über die Erkrankung in der Zielgruppe zu erhöhen und die Kompetenzen bezüglich der Behandlung dieses Krankheitsbildes zu fördern. Dies soll dazu beitragen, Betroffene zukünftig früher diagnostizieren und wirksamer behandeln zu können. Die im Kurs vermittelten vertiefenden Kenntnisse versetzen den Arzt in die Lage, den spezifischen Verlauf der Erkrankung bei jedem einzelnen Patienten individuell zu beurteilen.

Dies erlaubt ihm ein gezieltes Eingreifen in das Krankheitsgeschehen, den Einsatz der geeigneten Therapie beziehungsweise Therapiewechsel, sofern erforderlich. Ziel ist schließlich eine frühzeitige, wirksame Versorgung der Patienten, die Vermeidung von Schmerzen und Einschränkungen und ein Maximum an Lebensqualität.

 

Zielgruppe:

Rheumatologen, Orthopäden

 

Die nächsten Termine:

  • 2. - 3. November 2018, Berlin (Programmflyer inkl. Anmeldeformular)
    • Kostenfreies gemeinsames Abendessen am 2. November 2018
    • Für Teilnehmer der Veranstaltung gibt es ein Abrufkontingent (Hotelzimmer) im Seminaris CampusHotel
  • 22. - 23. November 2019, Berlin

 

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Bildgebungskurs Rheumatologie

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) in Kooperation mit der Rheumatologischen Fortbildungsakademie nimmt kontinuierlich ihre Verantwortung für die rheumatologische Weiterbildung auch in Form eines umfassenden Curriculums wahr. Hierbei darf auch ein Bildgebungskurs Rheumatologie nicht fehlen. In Ergänzung zu anderen verdienten Weiterbildungen auf diesem Gebiet –wie etwa dem Deutschen Bildgebungskurs Rheumatologie in Düsseldorf – werden zweimal im Jahr Bildgebungs-Grundlagenkurse für Rheumatologen in Weiterbildung mit verschiedenen Modulen angeboten, in dem vor allem Grundlegendes vermittelt werden soll. Dabei werden etablierte Techniken wie Röntgen und Ultraschall ebenso berücksichtigt wie moderne Formen wie MRT oder CT / PET-CT. Am ersten Kurstag am Freitag wird dies zunächst theoretisch vermittelt, im zweiten Teil am Samstag üben die Teilnehmer in praktischen „Hands on“-Einheiten.

 

Zielgruppe:

Ärzte in Weiterbildung, Rheumatologen

 

Die nächsten Termine:

  • 9. bis 10. November 2018, Rheumazentrum Ruhrgebiet, Herne (Programmflyer inkl. Anmeldeformular)
  • 8. bis 9. März 2019, Parkklinik Weißensee, Berlin
  • 15. bis 16. November 2019, Rheumazentrum Ruhrgebiet, Herne

 

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    Epidemiologie mit besonderer Berücksichtigung der Interpretation klinischer Studien

    Ziele dieses Kurses über „Rheuma in Zahlen“ sind a) den Teilnehmern das Verständnis und insbesondere die kritische Interpretation von publizierten Studienergebnissen zu erleichtern und b) Grundkenntnisse über die Planung und Durchführung epidemiologischer Studien zu vermitteln.

    Der Kurs beginnt mit einem Überblick über epidemiologische Studientypen (Querschnitt-, Fall-Kontroll-, Längsschnittstudien einschließlich dem Spezialfall von Registerstudien), einer Vermittlung von einfachen statistischen Maßzahlen wie Prävalenz, Inzidenz, Odds Ratio und einer Diskussion von Faktoren, die die Ergebnisse verzerren oder gar verfälschen können (Bias und Confounding). Anhand konkreter medizinischer Fragestellungen wird eine Einführung in die Studienplanung vorgenommen.

    Besonderes Augenmerk wird auf das präzise Herausarbeiten der Zielstellung, Festlegung von Zielgrößen, Vergleichsgruppe, Kontrolle verzerrender Faktoren durch das Studiendesign und die spätere statistische Analyse gelegt. Nach dieser Einführung werden die Teilnehmer gebeten, in Arbeitsgruppen selbst eine

    Studie zu planen. Jede Gruppe wählt einen Sprecher, der die Ergebnisse vorstellt. Diese Ergebnisse werden anschließend kritisch diskutiert. Um Ergebnisse epidemiologischer Studien verstehen, aber auch kritisch beurteilen zu können, sollen wichtige Grundlagen vermittelt werden, die das Verständnis erleichtern.

    Es wird gezeigt, welche statistischen Methoden zur Verfügung stehen, um Verzerrungen durch das sogenannten Confounding by Indication statistisch „herauszurechnen“. Dazu werden insbesondere die Vor- und Nachteile von sogenannten Propensity-Score-Methoden in einer auch für Nichtstatistiker verständlichen Form dargestellt. Ob und wie Dropout (oder Nichtteilnahme in Querschnittstudien)berücksichtigt wird, kann Ergebnisse und Interpretation entscheidend beeinflussen. Der mögliche Einfluss wird anhand von Beispielen aus der Rheumatologie diskutiert.

    Die größte Herausforderung für die statistische Analyse von Kohortenstudien stellen zeitlich sich ändernde Risiken dar, etwa durch selektiven Dropout oder Therapieänderungen. Anhand eines Beispiels werden die Auswirkungen auf die Ergebnisse dargestellt und Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Es wird gezeigt, unter welchen Bedingungen die Ergebnisse von Kohortenstudien für Therapieentscheidungen bei einzelnen Patienten herangezogen werden können.

     

    Zielgruppe:

    Ärzte in Weiterbildung, Rheumatologen

     

    Der nächste Termin: 

    8. Februar 2019, Hamburg

     

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    Intraartikuläre Injektionstherapie

    Intraartikuläre Injektionstherapien sind trotz erheblicher Fortschritte in der medikamentösen Therapie ein wesentlicher Bestandteil des Behandlungskonzepts entzündlich- rheumatischer Erkrankungen. Insbesondere Glukokortikoid-Injektionen haben sich in der rheumatologischen Praxis und Klinik als unverzichtbarer Bestandteil der Therapie von Arthritiden erwiesen.

    • Überblick intraartikuläre Injektionen
    • Anatomische Voraussetzungen und Zugänge
    • Training am Injektionsmodell
    • Injektionstherapien in der Kinder- & Jugendrheumatologie
    • Arthrosonographie als Hilfe zur Injektionsplanung
    • Demonstration von intraartikulären Injektionen

     

    Zielgruppe:

    Ärzte in Weiterbildung, Rheumatologen

     

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    Kapillarmikroskopie

    Die Kapillarmikroskopie der Nagelfalz ist eine einfache und nicht invasive Methode zur Diagnostik und Verlaufsbeurteilung mikrovaskulärer Veränderungen bei Kollagenosen und anderen Erkrankungen. Sie ist Bestandteil der Facharztweiterbildung in der Rheumatologie und Angiologie.

    Der Kurs vermittelt theoretisches und praktisches Grundlagenwissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten zur Indikationsstellung und Durchführung der Kapillarmikroskopie und zur Interpretation der Untersuchungsergebnisse insbesondere des klinischen Aspektes, des Normalbefundes, der Differentialdiagnose des Raynaud-Phänomens und zur Diagnosestellung der frühen Systemischen Sklerose. Zusätzlich werden in diesem Kurs kapillarmikroskopische Muster bei verschiedenen Krankheitsbildern vorgestellt. Der Kurs schließt mit einer Prüfung ab, worin jeder Teilnehmer ein kapillarmikroskopisches Bild befundet.

     

    Zielgruppe:

    Rheumatologen, Dermatologen und Angiologen sowie andere Ärzte, die Interesse an der Kapillarmikroskopie haben

     

    Die nächsten Termine:

    • Teil 2: 8. September 2018 "Weiterbildungswochenende Rheumatologie" in Herne (Programmflyer inkl. Anmeldebogen)
    • 2. Februar 2019, Tübingen
    • 23. März 2019, Bad Nauheim
    • 5. April 2019, Leipzig
    • 11. Mai 2019, Wuppertal

     

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    Kinderrheumatologie trifft Erwachsenenrheumatologie

    Adoleszentenmedizin & Transition: Unterschiede im Betreuungssetting zwischen Pädiatrie und Erwachsenenmedizin

     

    - Altersangepasste Kommunikation mit Jugendlichen, Umgang mit Eltern

    - Entwicklungsaufgaben in der Adoleszenz, zu adressierende Themen im Jugend und jungen Erwachsenenalter

    - Vorbereitung auf Betreuungswechsel, Übernahme der Betreuung (notwendige Kernelemente, Koordination)

     

    Juvenile rheumatische Erkrankungen im Erwachsenenalter (fallbasierte Darstellungen)

     

    - Juvenile idiopathische Arthritis

    - Kollagenosen

    - Autoinflammationssyndrome

    - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Erkrankungen mit Beginn im Kindes- versus Erwachsenenalter

    - Therapieoptionen bei Erwachsenen mit juvenilen Erkrankungen 

     


    Psychosoziale Aspekte in der Betreuung junger Rheumatiker

     

    - Psychosoziale Aspekte bei einer chronischen Erkrankung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter (Schule, Studium, Beruf, Auslandsaufenthalte)

     

    Vorstellung bestehender Unterstützungsangebote

     

    - Übergangssprechstunden und Transitionsschulungen

    - Informationsquellen für Ärzte und Patienten

    - Tipps für den Praxisalltag im Erwachsenensetting

    - Vergütungsoptionen von Transitionsangeboten

     

     

    Zielgruppe:

    Erwachsenenrheumatologen, Rheumatologische Fachassistenten, Berufsgruppen, die in Übergangssprechstunden arbeiten (z.B. Pflegekräfte, Sozialpädagogen, Psychologen, etc.)

     

    Die nächsten Termine:

     

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    Kinderwunsch und Schwangerschaft

    Nicht selten sind Frauen im gebährfähigen Alter von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen betroffen. Das Thema Familienplanung ist daher im klinischen Alltag häufig und jeder Rheumatologe sollte seine Patientinnen in dieser Situation sicher beraten können. Kursinhalte umfassen die Beratung von Patientinnen (und Patienten) mit Kinderwunsch und die optimale Planung und Betreuung von Schwangerschaften.

    Daneben wird ausführlich auf die Besonderheiten der anti-rheumatischen Therapie vor und in der Schwangerschaft bzw. in der Stillzeit eingegangen. Zudem werden Methoden der Kontrazeption und Möglichkeiten zum Erhalt der Fertilität und Reproduktionsmedizin erläutert.

     

    Zielgruppe:

    Internistische Rheumatologen in Weiterbildung, Rheumatologen

     

    Der nächste Termin:

     

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    Klinische Immunologie

    Die klinische Immunologie ist integraler Bestandteil der Rheumatologie. Zu Zeiten, als die Haupt-Ideengeber der Rheumatologie noch physikalische Therapie, Rheumachirurgie und Orthopädie hießen, nahmen die meisten Rheumatologen die klinische Immunologie nicht oder kaum wahr. Die Zeiten haben sich gewandelt! Zwar war die Verankerung der klinischen Immunologie innerhalb der Organfächer immer verhandelbar, aber in den letzten 20 Jahren hat sich die Rheumatologie am meisten auf die klinische Immunologie eingelassen. Daraus resultierte nicht nur eine intensive Erforschung der immunpathologischen Grundlagen der entzündlichen rheumatischen Systemerkrankungen, sondern auch die Einführung zahlreicher neuer aus der Forschung hervorgegangenen Therapieprinzipien. Gut ausgebildete klinische Immunologen übernahmen in den universitären Rheuma-Abteilungen die ärztliche Führung, mit dem Ergebnis, dass die Rheumatologie heute das Fach der Inneren Medizin mit der stärksten immunologischen Prägung ist. Wenn die Rheumaakademie jetzt eine Fortbildungsveranstaltung „Klinische Immunologie” ausweist, so ist das nur die logische Fortsetzung eines jahrelangen Engagements der DGRh auf diesem Gebiet, was sich z. B. auch seit Jahren in regelmäßigen Symposien zur „Pathogenese von Autoimmunität und Immundefizienz” auf den DGRh-Tagungen niederschlägt.

    Die Überzeugung, dass diese beiden Bereiche nicht nur ätiopathogenetisch, sondern auch klinisch zusammengehören, hat auch die Programmgestaltung der Rheumaakademie-Veranstaltung begleitet. Nach einer Einführung in die Reaktionsprinzipien des angeborenen und adaptiven Immunsystems werden wir Autoimmunität als Folge genetisch bedingter Immundefizienz kennenlernen. Dabei ist es dem wissenschaftlichen Leiter ein besonderes Anliegen, den Teilnehmern die enge Nachbarschaft von Autoimmunität und Immundefizienz zu vermitteln. Es folgen Darstellungen einer Th1/Th17 dominierten Immunpathologie am Beispiel der RA, IgG4 assoziierte Krankheitsbilder als Beispiel einer gebremsten adaptiven Immunantwort, die Beschreibung hochgefährlicher, ungebremster Autoinflammation am Beispiel der Hämophagozytose-Syndrome, eine Th2/B Zell und IFN? dominierte Erkrankung am Beispiel des SLE und autoantikörper-vermittelte Immunpathologie am Beispiel der ANCA assoziierten Vaskulitiden. Den Abschluss bildet ein Überblick über das immer bedeutender werdende Gebiet der Immunpharmakologie und die komplexe Kontrolle von überschießenden oder fehlgeleiteten Immunreaktionen.

    Résumé: Die Teilnehmer sollen nach einer Einführung in die Organisation und Funktionsweise des Immunsystems lernen, an Beispiel-Krankheiten immunpathologische Reaktionsmuster des innaten und adaptiven Immunsystems wiederzuerkennen und plausible Therapievorschläge herzuleiten.

     

    Zielgruppe:

    Ärzte in der fachärztlichen Weiterbildung, Fachärzte, Doktoranden im Bereich der klinischen Immunologie, Naturwissenschaftler (Biologen, Biochemiker), Pharmakologen u.a. mit Tätigkeitsprofil in der klinischen Immunologie

     

    Die nächsten Termine:

    • 16. November 2018, Universitätsklinikum Heidelberg (Programmflyer inkl. Anmeldebogen)
    • 7. September 2019, Dresden (Kurs der Rheumatologischen Fortbildungsakademie im Rahmen des 47. DGRh-Kongresses)

     

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    Klinische Untersuchungen und Assessments

    Ziel ist das Erkennen pathologischer Veränderungen an Gelenken, Wirbelsäule, Sehnen und Sehnenscheiden, Bursen, Enthesen und an der Haut sowie die Einordnung in die Diagnostik und Aktivitätsbeurteilung von rheumatischen Erkrankungen. Beurteilung und sichere Anwendung von evaluierten Messinstrumenten für Krankheitsaktivität, krankheitsbezogene Schäden und Therapieerfolg gehören ebenfalls zu den Lernzielen.

     

    Zielgruppe:

    Internistische Rheumatologen in Weiterbildung

     

    Der nächste Termin: 

    5. Juli 2019, Herne

     

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    Labordiagnostik rheumatischer Krankheiten Teil 1 & Teil 2

    Die beiden Kursteile führen ein in testtheoretische, organisatorische und rechtliche Aspekte der Labordiagnostik, in die Bestimmungsmethoden von Autoantikörpern sowie deren Interpretation bei der Diagnostik rheumatischer Krankheiten, in die Synovia-Analyse, die Entzündungsdiagnostik, die genetische Diagnostik in der Rheumatologie, die Labordiagnostik Erreger-induzierter rheumatischer Erkankungen und die Diagnostik der metabolisch bedingten muskuloskelettalen Erkrankungen. Sie bieten Gelegenheit zur Besprechung von Fallbeispielen und sie unterstützen den labormedizinischen Teil der Weiterbildung zum Rheumatologen.

     

    Zielgruppe:

    Internistische Rheumatologen in Weiterbildung, Rheumatologen (auch zur Fortbildung)

     

    Die nächsten Termine:

     

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    Management rheumatischer Erkrankungen im Alter

    Als Lernziel steht im Fokus, die Besonderheiten hinsichtlich der Gesundheits- und Krankheitsausprägung des geriatrischen Patienten mit entzündlich-rheumatischer Erkrankung zu erlernen (Gegenüberstellung von physiologischer und pathologischer Alterung). In diesem Zusammenhang werden wichtige Aspekte zu Sarkopenie und Frailty im Alter vermittelt. Endokrine Erkrankungen wie Schilddrüsendysfunktion und Diabetes mellitus bei älteren Rheuma-Patienten werden vorgestellt und die hier vorliegenden Besonderheiten im Alter diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Vermittlung von Behandlungsstrategien bei Multimorbidität, wie z.B. die Fallstricke der Pharmakotherapie kennenzulernen.

     

    Zielgruppe:

    Internisten, Allgemeinmediziner und Rheumatologen in der Weiterbildung, Rheumatologen (auch zur Fortbildung)

     

    Der nächste Termin:

    11. Oktober 2019, Heidelberg

     

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    Medizinische Begutachtung in der Rheumatologie Teil 1 & Teil 2

    Der zweitägige Kurs „Medizinische Begutachtung in der Rheumatologie“ wird als fachspezifisches Modul Innere Medizin-Rheumatologie innerhalb des Bundesärztekammer-Curriculums „Medizinische Begutachtung“ bei der jeweiligen Ärztekammer des Veranstaltungsortes beantragt.

     

    Rheuma und Alltag

    - Häufigkeit und Trends der Funktionseinschränkungen im Alltag

    - Determinanten, Prognose/-indikatoren, Komorbidität

     

    Rheuma und Arbeit

    - Bedeutung von Arbeit

    - Häufigkeit und Trends der AU, EM / Erwerbstätigkeit

    - Prognose/-indikatoren

     

    Begutachtung nach Finalitätsprinzip

    - Medizinische und berufliche Rehabilitation

    - EM-Rente gesetzlich, private Berufsunfähigkeitsversicherung

    - Schwerbehindertenrecht GdB, Merkzeichen / Nachteilsausgleiche

    - Sozialgerichtsgutachten

    - Lebensversicherungen

    - andere Sozialleistungsträger (z.B. BA)

     

    Kausalitätsprinzip

    - Unfallversicherung (Arbeits- und Wegeunfälle)

    - BG-Begutachtung (Kausalität z.B. reaktive Arthritis)

     

    Spezielle Erkrankungen/Funktionsstörungen

    - Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis

    - Spondyloarthritis axial und mit peripherer Gelenkbeteiligung, Spondyloarthrits psoriatica

    - Kollagenosen: Systemischer Lupus erythematodes, Systemische Sklerose, Vaskulitiden

     

     

    Tag 1:

    - Rheumatologische Aspekte der medizinischen Begutachtung

    - Leistungseinschränkungen infolge entzündlicher Erkrankungen am Bewegungssystem unter   

      Berücksichtigung krankheitsspezifischer Komorbiditäten inklusive prognostischer Aspekte

    - Sozialmedizinische Dimensionen von Rheuma, Armut, Begutachtungsaufgaben von Rheumatologen im Spannungsfeld von Patientenversorgung und gesellschaftlicher Verantwortung

     

     

    Tag 2:

    - Messinstrumente zur rheumatologischen Begutachtung

    - Begutachtung von Schmerzsyndromen

    - Begutachtung von Osteopathien – insbesondere Osteoporose

    - Begutachtung für private Versicherungen

    - Gruppenarbeit: Fallbeispiele für Begutachtungen (inklusive Kausalitätsprinzip)

    - Arzthaftpflicht

     

    Ziel ist es, die Spezifika rheumatologischer Begutachtung zu vermitteln.

     

     

    Zielgruppe:

    Rheumatologen aus Klinik und Praxis, Rheumatologen in Weiterbildung, Rheumatologen, die die Fachkunde als medizinischer Gutachter erwerben wollen, Orthopäden mit Zusatz-Weiterbildung Orthopädische Rheumatologie

     

    Die nächsten Termine:

    • Teil 1: 12. Oktober 2019, Heidelberg
    • Teil 2: 13. Oktober 2019, Heidelberg

     

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    Osteologie

    - Basics und Leitlinie

    - Medikamentöse Differenzialtherapie der Osteoporose

    - Einfluss entzündlich-rheumatischer Erkrankungen auf den Knochenstoffwechsel

    - Interferenz antirheumatischer Pharmakotherapie mit dem Knochenstoffwechsel

    - Nichtmedikamentöse Therapie der Osteoporose

    - Osteologische Differenzialdiagnosen bei muskuloskelettalen Beschwerden (Osteomalazie, Plasmozytom, Sprue, Hämochromatose, Hypophosphatasie)

    - Unmet needs and open questions: Prävention, Therapiedauer, Adhärenz, Schwangerschaft und Kombinationstherapien etc.

    - Interaktive Runde: Fallbeispiele

     

    Ziel ist es, die osteologischen Implikationen für die wichtigsten Krankheitsbilder und Therapieformen in der Rheumatologie zu vermitteln.

     

     

    Zielgruppe:

    Ärzte in Weiterbildung (Rheumatologie) und Rheumatologen

     

    Die nächsten Termine:

     

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    Physikalische Medizin in der Rheumatologie

    Physikalische Medizin und Rehabilitation sind unverzichtbare Bestandteile einer leitlinien- und bedarfsgerechten rheumatologischen Versorgung mit dem Ziel “treat to participation”. Dieser Kurs vermittelt neben den Grundlagen der Pathophysiologie rheumatischer Krankheiten und der evidenzbasierten Wirkweise Physikalischer Medizin die notwendigen Kernkompetenzen zu Indikation und Verordnung. Entsprechend der Weiterbildungsordnung für Rheumatologie werden vor allem Kenntnisse zu krankengymnastischen, ergotherapeutischen und physikalischen Behandlungsprinzipien einschließlich Verordnung und Funktionsüberprüfung von Orthesen und Hilfsmitteln vermittelt. Für die fachgerechte Beratung der Patienten und zur Verordnung von Leistungen zur Rehabilitation werden wesentliche Inhalte nach den Rehabilitationsrichtlinien des Gemeinsamen Bundesausschusses dargestellt, die für erfolgreiche Rehabilitationsanträge bei verschiedenen Trägern relevant sind. Durch die praktische Demonstration und fallorientierte Beispiele, konkrete Verordnungshinweise mit Berücksichtigung von Wirtschaftlichkeits- bzw. Budgetaspekten ist er Kurs raxisnah gstaltet.

     

    Der Kurs ist für bis zu 30 Teilnehmer konzipiert. Er ist auch zur Fortbildung und für interessierte Studenten geeignet.

     

    Programm

    - Lernziele des Kurses Rheuma und Bewegung

    - Evidenzbasierte Physikalische Medizin

    - Pathophysiologisch orientierter Einsatz Physikalischer Medizin und Hilfsmittel

    - Physikalische Therapie in der Rehabilitation

    - Physiotherapie und Ergotherapie Diagnostik, Methoden, praktische Übungen

    - Fallbeispiele praktischer Verordnung von Physio- und Ergotherapie

    - Heilmittel richtig verordnen – Hilfsmittel nicht vergessen

    - Erfolgskontrolle Kursevaluation – Ausgabe Zertifikate

     

     

    Zielgruppe:

    Internistische Rheumatologen in Weiterbildung, fortbildungsinteressierte Rheumatologen, Kolleginnen und Kollegen in Rehabilitationseinrichtungen, bei Sozialleistungsträgern und in anderen Tätigkeitsfeldern im Bezug zu den dargestellten Themenbereichen und interessierte Studenten

     

     

    Die nächsten Termine:

     

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    Prüfungsvorbereitungskurs Rheumatologie



    Ein Kurs für die Vorbereitung zur Facharztprüfung Innere Medizin und Rheumatologie, der die internistischen „common trunk“-Inhalte nicht komplett abdeckt (das bieten bereits die Kurse der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin), sondern vor allem aus rheumatologischer Sicht integriert.

     

    A. Sechs internistische Schwerpunkte aus rheumatologischer Sicht

    Vorträge über je 60 Minuten, rheumatologisch, aber common trunk- und praxisorientiert und „die drei wichtigsten Neuigkeiten im jeweiligen Fach“

     

    Übersicht über die internistischen Themen

    1. Pneumologie

    2. Nephrologie

    3. Hämatologie

    4. Gastroenterologie

    5. Endokrinologie

    6. Infektiologie

     

    B. Zwölf Workshops zu rheumatologischem Spezialwissen

    1. Blickdiagnosen

    2. Differentialdiagnostik der Mon-/Oligoarthritis

    3. Bildgebung 1 (konventionelles Röntgen)

    4. Differentialdiagnostik der Polyarthritis

    5. Systemerkrankungen 1 (Kollagenosen)

    6. Rückenschmerz

    7. Therapiestrategie 1 (NSAR, Basistherapeutika, Glukokortikoide)

    8. Systemerkrankungen 2 (Vaskulitiden)

    9. Bildgebung 2 (MRT und Ultraschall)

    10. Therapiestrategien 2 (Biologika)

    11. Sozialmedizin, Arthrose und Schmerz

    12. Osteologie und physikalische Therapie

    13. Schwangerschaft und Rheuma

     

    C. Training von Prüfungen in Form von vier Prüfungssimulationen, einem Begrüßungs- und Abschlussquiz.

     

     

    Zielgruppe:

    Weiterbildungsassistenten vor der Facharztprüfung Innere Medizin und Rheumatologie, rheumatologisch interessierte Ärzte

     

    Der nächste Termin:

    10. bis 13. Juli 2019, Schloss Mickeln, Düsseldorf

     

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    Rheumatologische Schmerztherapie

    Grundlagen der Schmerzentstehung, Schmerzmessung, Diagnostik und Differentialdiagnose, Therapie und Differentialtherapie von Schmerzen.

    Ziel ist es, die Entstehung von Schmerzen zu verstehen, die Rolle von Entzündung, die rationelle Diagnostik von Schmerzen sowie verschiedene Therapiemöglichkeiten von Schmerzen zu kennen.

     

    Zielgruppe:

    Internistische Rheumatologen in Weiterbildung, Fachärzte, Hausärzte

     

    Die nächsten Termine:

    • 9. September 2018, Rheumazentrum Ruhrgebiet, Herne (Programmflyer inkl. Anmeldebogen)
    • 7. September 2019, Dresden (Kurs der Rheumatologischen Fortbildungsakademie im Rahmen des 47. DGRh-Kongresses)

     

    Weitere Informationen finden Sie hier:


    StruPI-RA - Strukturierte Patienteninformation Rheumatoide Arthritis (Train-the-Trainer-Seminar)

    Wenn ein Mensch zum Patient wird, wenn Schmerzen nicht mehr einfach so von selbst weggehen, wenn man erfährt, daß man chronisch krank ist, verändert sich das Leben.

    Die Diagnose „Rheumatoide Arthritis“ bedeutet für den Betroffenen und meist auch seine Familie viele Fragen, Ängste und Herausforderungen. Auch ein Therapiewechsel, sei es wegen fehlender Wirkung oder Nebenwirkungen, erfordert viel Aufklärungs- und Motivationsarbeit. In der Sprechstunde bleibt häufig nur wenig Zeit dafür. Eine chronische Krankheit erfordert aber das „Mitwissen“ und Mitmachen der Patienten. Um Patienten einen Grundstock an Informationen zu vermitteln, wurde StruPI (strukturierte Patienteninformation) ins Leben gerufen. StruPI ist ein modulares Konzept für Patientenseminare in Praxen und Ambulanzen. Im Mittelpunkt stehen grundlegende medizinische Informationen zur Krankheit, Diagnose und Therapie sowie zur Krankheitsbewältigung.

     

    Zielgruppe:

    Ärzte mit Schwerpunkt internistische Rheumatologie und ihre Praxisassistenz, die an der Weiterbildung zur Rheumatologischen Fachassistenz DGRh–BDRh erfolgreich teilgenommen hat.

     

    Weitere Informationen finden Sie hier:


    Treffpunkt Rheumatologie

     

    Ziel der Veranstaltung ist es, Internisten und anderen Fachärzten, die an der Rheumatologie interessiert sind, das für die tägliche Praxis nötige Grundwissen in der Rheumatologie zu vermitteln.

    Entzündlich rheumatische Erkrankungen betreffen etwa zwei Prozent der Bevölkerung. Nicht immer ist die Diagnose leicht zu stellen. Zu wenige Rheumatologen stehen in der ambulanten Betreuung zur Verfügung. Dabei hat sich insbesondere die Therapie in diesem Fachbereich stark entwickelt. Neue Diagnoseverfahren, neue Klassifikationen und völlig neue Behandlungsstrategien wurden entwickelt. Die Rheumatologische Fortbildungsakademie will mit dieser Veranstaltungsreihe Fachärzten aller Fachrichtungen außerhalb der Rheumatologie, vor allem Allgemeinmedizinern, Internisten und Orthopäden in einer eintägigen Veranstaltung einen Überblick über den heutigen Stand von Diagnostik und Therapie bei den wichtigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen vermitteln.

    Drei Rheumatologen und ein Experte in der Labordiagnostik rheumatischer Krankheiten haben den „Treffpunkt Rheumatologie“ konzipiert, um Wissen aufzufrischen und neue Trends aufzuzeigen. Denn Früherkennung und rechtzeitige Behandlung sind bei diesen Erkrankungen besonders wichtig, um irreversible Schäden zu verhindern.

     

    Zielgruppe:

    Allgemeinmediziner, Fachärzte für Innere Medizin und andere Fachärzte

     

    Der nächste Termin:

    5. April 2019, KARL STORZ Besucher- und Schulungszentrum, Berlin

     

    Weitere Informationen finden Sie hier: 


      Voneinander lernen – Behandlungskoordination von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen

      Was Hausärzte und Orthopäden erkennen und wissen sollten – ein Crashkurs aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Zusammenarbeit mit dem Hausärztebund, der Rheumaakademie und Arzneimittelexperten

       

      Hintergrund: Kaum ein anderes Fach in der Medizin hat in den letzten 15 Jahren so starken Wandel erfahren wie die Rheumatologie. Das liegt zum einen an der frühen konsequenten medikamentösen Intervention im Sinne von ‚treat-to-target’. Zum anderen stehen inzwischen zehn Biologika und seit kurzem auch mehrere Biosimilars neben den kleinmolekularen Basistherapien zur Verfügung. Im Management von rheumatischen Erkrankungen tragen Hausärzte eine erhebliche Mitverantwortung, denn sie müssen so früh wie möglich erkennen, wann sie Patienten dem internistischen Rheumatologen zuweisen sollten.

       

      Ziel: Erweiterung der Kenntnisse von primärversorgenden Ärzten hinsichtlich der Symptomerkennung, Diagnostik und Therapiebegleitung von Patienten mit rheumatischen Erkrankungen.

       

      Vor diesem Hintergrund und auf Basis von Umfragen unter Rheumatologen, Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e. V. (DGRh) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM), der Barmer GEK und unabhängigen Arzneimittelexperten das Veranstaltungsformat „Voneinander lernen - Behandlungskoordination von Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen“ entwickelt. Im Gegensatz zu früheren Bestrebungen wurden zudem auch ‚betroffene‘ Hausärzte in die Entwicklung der Fortbildung mit eingebunden.

       

      Zielgruppe:

      Train-the-Trainer-Seminare: Rheumatologen

      Qualitätszirkel: Hausärzte, Interessierte anderer Fachrichtungen (z. B. Orthopäden)

       

      Der nächste Termin:

      Train-the-Trainer-Seminar: 11. November 2018, Hamburg

       

      Weitere Informationen finden Sie hier: